Archiv für Mediale Angebote

Alles was das Herz begehrt – Angebote für Schüler

von Kai van den Boom

Liste nützlicher Web Dienste für Schüler:

delicious.com – Social bookmarking, derzeitige Nr. 1, tagging und Suchfunktionen

google.de – Standard Suchmaschine.

pixsy.com – Visuelle Suche (Bilder…)

youtube.com – Videoplattform, Account für hochladen von Videos vonnöten.

myvideo.de – deutsches Äquivalent zu Youtube.

veoh.com – Ebenfalls Videoplattform, zusätzlich bietet veoh.com einen Client zum Download, der den Download von Videos von veoh.com ermöglicht.

schuelervz.net – Community für Austausch von Meinungen und vielem mehr, es können auch Bilder hochgeladen werden.

picasa.google.de – Programm für die Bearbeitung und Verwaltung von Bildern, auch zum Erstellen einfacher Webalben geeignet.

geogebra.org – Mathe-Tool, geeignet für die Erstellung von Graphen oder geometrischer Figuren. Diese können ausgedruckt werden. Über Web-Start benutzbar (automatische Updates, kein Download notwendig).

freeware.de – Liste von Programmen für Schüler, zusammengestellt von freeware.de

ebay.de – weltbekanntes Auktionshaus.

amazon.com – Versandthaus.

web.de – Für Erstellung von E-Mailaccounts.

yahoo.de - Alternative für E-Mails, mit unbegrenzt Speicherplatz.

wikipedia.org – Geeignet für eine grobe Übersicht über ein Thema. Niemals als alleinige Quelle verwenden.

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Social Bookmarking – How to

Von Nils Klauke

Social Bookmarking Schritt für Schritt:

Eine weitere Möglichkeit des Web 2.0 die wir gerne vorstellen möchten ist das sogenannte „Social Bookmarking“. Bookmarken bedeutet eigentlich nur gewisse Artikel in einem Art Online-Archiv zu speichern und jeder Zeit abrufbereit zu haben. Während der Projekttage haben wir in der gesamten Gruppe delicious.com als Plattform für unsere Bookmarks genutzt.

Als Boomarks lassen sich alle erdenklichen Seiten speichern. Alles was neben der Anmeldung auf der entsprechenden Seite zu tun ist läuft wie folgt ab.

Das How-to-bookmark:

Schritt 1: Die URL des Artikels welcher gebookmart werden soll wird aus der Adresszeile des Webborwser kopiert.

Schritt 2: Die URL wird in die Eingabemaske von delicious.com eingefügt.

Schritt 3: Eine passende Überschrift um den Artikel schnell identifizieren zu können sollte gewählt werden. Zu empfehlen ist hier auch die Nennung der Quelle des Autors und des Datums an welchem der Artikel geschrieben wurde.

Schritt 4: Man notiert sich die wichtigsten Dinge des Artikels in einem seperaten Textfenster, manche Seiten haben bereits vorgefertigte Beschreibungen. Auch eine kleiner Kommentar zu dem Artikel kann nicht schaden.

Schritt 5: Der neu erstellte Bookmark sollte nun noch korrekt getaggt werden. Hat man zum Beispiel einen Artikel aus der Politik gebookmarkt, wäre es ratsam als Tags die betroffenen Länder, Partein oder Konflikte zu nennen. Schließlich sollen die Tags nicht nur uns sondern auch anderen Nutzern des Netzwerkes helfen schnell und komfortabel die Artikel zu finden.

Schritt 6: Zum Schluss wird auf „Save“ gespeichert und ab diesem Zeitpunkt ist der gebookmarkte Artikel jederzeit abrufbar ohne stundenlang Seiten zu durchsuchen.

Der Sinn von Social Bookmark Diensten:

Dienste wie delicious bieten im Internet die Möglichkeit Artikel aus aller Welt zu jedem erdenklichen Thema zu finden. Das ist durch das System des Taggens und der Subscriptions möglich, sucht man Artikel zu China so lässt sich mithilfe der Tags eine Unmenge an Artikel finden, in allen möglichen Sprachen und aus allen Bereichen des Lebens.

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Die Konkurrenz schläft nicht – Nachahmer im Web 2.0

Wann auch immer ein Konzept sich als erfolgreich erweist, gibt es immer ein paar Leute, die auf diesen Zug aufspringen wollen und selber daraus kapital schlagen wollen. Da zurzeit das Web2.0 große Erfolge feiern kann, ist es naheliegend, dass es zu einigen Seiten ähnliche Varianten gibt. Der Konkurrenzkampf im Internet ist heute größer denn je. Wieso auch nicht, denn es geht für die Unternehmen immerhin um viel Geld. Alle Nachahmer aufzuzählen, würde keinen Sinn machen, da einige nicht einmal annähernd mit den Vorbildern mithalten können. So zum Beispiel Google-Video, das gnadenlos untergegangen ist und der Grund dafür war, dass sich Google YouTube ins Haus geholt hat.

YouTube mal anders: VeohTV

Es gibt inzwischen so viele Video-Portale, dass es eigentlichen kaum Sinn macht, sich wirklich intensiv mit allen auseinander zu setzen. Meistens findet man die Sachen, die die Konkurrenz anbietet auch bei YouTube und falls nicht, ist es nur eine Frage der Zeit, bis das der Fall ist. Doch YouTube hat ein Problem: Die Video-Qualität ist eher mäßig. Inzwischen bietet man bei einigen Videos wohl die Option, dieser in höherer Auflösung abzuspielen, aber das Ergebnis ist nach wie vor nicht zufriedenstellend. Außerdem ist es sehr umständlich, YouTube-Videos auf die Festplatte zu ziehen. Natürlich gibt es einige Programme, die einem diese Arbeit erleichtern, im Endeffekt begibt man sich dabei aber in eine legale Grauzone.

VeohTV bietet mehr als YouTube

VeohTV bietet mehr als YouTube

Mit VeohTV wird dieses Problem gelöst, denn die Firma aus San Diego bietet mit dem gleichnamigen Programm die Möglichkeit, Videos ganz bequem aufzurufen und anzusehen. Die Bildqualität variiert dabei von gutem Mittelmaß bis sogar hin zu DVD-Qualität. Das Angebot unterscheidet sich dabei aber enorm. Während man beim Marktführer hauptsächlich kurze Clips findet, bietet Veoh ganze Filme, Dokumentationen und noch einiges mehr. Wie aber auch bei YouTube ist dabei nicht alles legal, was man hier findet. Aber Veoh versucht, das Ganze etwas zu unterbinden, mit einem Tool, dass Videos, die gegen die Regeln verstößt, von den Festplatten der Nutzer löscht. Dafür gab es von Datenschützern aber schon heftige Kritik. VeohTV findet man hier.

Rapidshare muss aufpassen!

In einem anderen Bereich gibt es noch deutlich mehr Nachahmer als bei den Video-Plattformen: Bei den One-Click-Hostern. Der bekannteste unter ihnen dürfte wohl Rapidshare sein, aber seitdem dieses Angebot sich immer größerer Beliebtheit erfreut, erscheinen immer Konkurrenten auf der Bildfläche. Konkret einen Namen zu nennen. fällt da ziemlich schwer. Alle Anbieter haben ihre Vor- und Nachteile und Rapidshare war bisher immer die beste Adresse – bisher. Inzwischen muss man mit dem hohen Traffic-Aufkommen zurecht kommen und drosselte deswegen Juli diesen Jahres die Downloadgeschwindigkeit für Free-User drastisch. Dadurch wollte man möglichst viele Nutzer zum Umstieg auf das kostenpflichtige Angebot zwingen. Doch der Plan ging nicht auf und für die Konkurrenz war die Chance gekommen, sich zu etablieren.

Filefactory bietet die gleichen Möglichkeiten wie Rapidshare, nur unkomplizierter und benutzerfreundlicher.

Filefactory bietet die gleichen Möglichkeiten wie Rapidshare, nur unkomplizierter und benutzerfreundlicher.

Viele haben diese Trendwende wohl verschlafen oder können aufgrund der eigenen Bandbreite nicht aufstocken und so Rapidshare die Nutzer klauen. Die zurzeit beste Adresse ist filefactory. Der Upload ist unkompliziert und der Download geht mit voller Geschwindigkeit und ohne großartige Wartezeiten locker von der Hand.

Natürlich bringt man viele dieser Dienste primär mit einem illegalen Angebot in Verbindung. Aber genau wie mit den Tauschbörsen, die inzwischen aber inzwischen nur noch zu einer ungünstigen Alternative verkommen sind, ist es falsch, das gesamte Angebot nur auf solche Daten zu begrenzen. Besonders für den privaten Gebrauch sind die Seiten sehr nützlich. So lassen sich ganz bequem die letzten Urlaubsfotos oder -videos an Bekannte und Freunde schicken ohne Rohlinge zu verschwenden oder die E-Mail-Postfächer zu überfüllen. Dank verschiedener Einstellungen kann man dabei auch sicher sein, dass die Daten nicht ungewollt an Dritte weitergegeben werden. Filefactory findet man hier.

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Google – der Riese des Web 2.0

Von Tobias Franken und Felix Liwerski

Enstehung:

Viele Menschen kennen Google als Suchmaschine, womit sie auch nicht falsch liegen. Für über 50 % aller Suchanfragen im Internet wird Google benutzt. Bei den Deutschen Suchmaschinen Nutzern sind es sogar 83-90 %. Nahezu jeder Deutsche, der das Internet benutzt, kennt also Google. Sogar im Duden gibt es das Verb „googln“ = „mit Google im Internet suchen“ .

Am 7. September 1998  ging zum ersten mal eine Testversion von Google online. Heute ist Google mit 86 Milliarden US-Dollar (54,5 Milliarden Euro) die wertvollste Marke der Welt.

Angebote der Suchmaschinen:

PageRank: PageRank ist eine Bewertungsgadget: Es wertet nach der Anzahl
von Links die auf die zu bewertende Seite verweisen. Je mehr Links umso
besser ist die bewertung.

Buchsuche: Bücher werden digitalisiert und so für Volltextsuchen zugänglich gemacht. Bei diesem Projekt wurden oft Bücher ohne Genehmigung des Rechteinhabers digitalisiert.

Desktop: Desktop durchsucht den Rechner nach Dateien die das Suchwort
enthalten.

Produktsuche: Shops von denen man aus zum einem aufgrund der Datenbank
oder weil der Händler sich eingetragen hat ,weiß, dass der gesuchte
Artikel angeboten wird, werden in der gewohnten Google-optik angeboten.

Maps: Maps zeigt auf einer Landkarte den gesuchten Ort (Hotel, Tankstelle
usw.)

Scholar: Scholar ist zur wissenschaftlichen Recherche für Referate,
Facharbeiten und ähnlichem gedacht.

Groups: Groups ist eine Website zum lesen und versenden von Usenet-Artikel.

Kommunikationsangebote:

Blogger: Blogger ist ein Programm zum erstellen eines Blogs.

Gmail: Gmail ist eine Seite für Gratis E-Mail addressen.

iGoogle: iGoogle  ist die personalisierte Startseite von Google.

Reader: Reader ist ein Feedreader, mit dem man eigenen Feeds erstellen kann.

Livley: Liveley ist eine ähnliche Umgebung wie Secondlife.

Softwareangebote:

Browser Sync: Browser sync dient der Synchronisierung von Browsern auf der
ganzen Welt.

Chrome: Chrome ist der Browser von Google.

Earth: Earth ist ein Programm zum angucken von Satelitenbildern.

Picasa: Picasa ist ein Bildbearbeirungsprogramm.

SketchUp: SketshUp ist ein Programm zur Erstellung von 3d-Modellen in
bereichen wie z.B. Architektur.

Talk: Talk ist ein Instantmessenger wie ICQ allerdings mit Voice over
IP(VoIP).

Eine ausführlichere List der Tools gibt es hier.

Die Gefahren
Man darf aber bei aller Euphorie darüber, was Google alles herstellt nicht
vergessen, dass man bei allen Produkten persönliche Daten angibt. Was mit
ihnen passiert weiß niemand. Ein worst-case-Szenario zeigt der
Internet-Film „Google EPIC 2015„.

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Unterhaltung mit Web2.0 – JetztSpielen.de

Spiele für Jung und Alt bietet JetzSpielen

Spiele für Jung und Alt bietet JetzSpielen

Die Anfangstage des Internet wurden durch die technischen Standards maßgebend geformt. Aufgrund der verhältnismäßig schwachen Rechner und der geringen Übertragungsgeschwindigkeiten konnte man noch nicht mit einem großen Design-Oberfläche protzen und so sein Angebot attraktiver machen.

Diese Zeiten sind zum Glück vorbei. Die Entwickler haben inzwischen die Möglichkeit, ihre Seiten mit verschiedenen Angeboten für die Internet-User interessant zu gestalten. Durch die neueste Entwicklung, dass jeder seinen Beitrag dazu leisten kann, war die Idee des Web2.0 geboren.

Spiele für jeden

Diesen Ansatz verfolgt auch die Seite „JetztSpielen.de“. Auf den ersten Blick wirkt diese Seite nur wie eine Ansammlung von verschiedenen Online-Spielen, die höchstens für eine Runde zwischendurch geeignet sind. Doch damit würde man vorschnell über diese Seite urteilen. Hier finden sich nämlich Flash-Spiele von kleinen (zum Großteil privaten) Entwicklern. Logischerweise befinden sich darunter auch einige Titel, die man nicht länger als 10 Sekunden spielen möchte, aber wer sich ein wenig Zeit nimmt und sich durch das großzügige Angebot arbeitet, wird die eine oder andere Perle finden.

Die Spiele bieten für jeden Geschmack etwas. Vom eher konventionellen Action- oder Rennspiel bis hin zu Koch- und Mahjong-Titeln ist wirklich für jeden ein ansprechender Titel dabei. Das Gute an „JetztSpielen“ ist, dass man alle Titel online im Browser spielen kann. Dadurch erspart man sich lästige Installationen und kann sich sofort um das Wesentliche kümmern. Einige – wenige – Spiele lassen sich aber auch runterladen.

Problemlos spielen

Was man für diese Seite benötigt, ist nur ein Browser mit Flash-Unterstützung. Das ist bei den meisten Browsern heutzutage aber Standard. Eventuell kann es aber sein, dass man seinen Player auf die neueste Version aktualisieren muss. Alles kein Problem, da es ja kostenlos ist. Bei manchen Spielen kann es aber sein, dass ein leistungsfähiger Computer nötig ist. Diese stellen aber die Ausnahme dar und leistungsfähig ist in diesen Fällen auch ein recht dehnbarer Begriff. Alle mit einem Rechner über 2 Ghz dürften mit den Spielen keine Probleme haben.

Wer denkt, auf „JetztSpielen“ würden sich nur kleine Minispielchen ohne jegliche Tiefe und Spieldauer befinden, der sollte einen genauern Blick in das Sortiment werfen. Es gibt durchaus einige Spiele, die selbst geübte Spieler herausfordern dürften. Einer dieser Titel ist „The World hardest Game“ und wie der Titel schon verspricht, ist das alles, aber sicherlich kein Kinderspiel.

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Für jeden Geschmack etwas dabei – laut.de

laut.de

Für Musik-Fans führt kaum ein Weg dran vorbei: laut.de

Foren gibt es wie Sand am Meer. Egal, zu welchem Themenbereich, man findet ohne Probleme ein Forum dazu. Deswegen reicht es heutzutage nicht mehr, einfach nur ein Forum ins Internet zu stellen. Man ist nur noch einer unter vielen und neue User für seine Community zu gewinnen, ist deshalb kein Kinderspiel mehr.

Da bedarf es schon etwas mehr als dem eigentlichen Forum. Deswegen bieten es viele Unternehmen nur noch als nettes Feature für Diskussionen an. Wirklich gepflegt wird es nicht. Entsprechend ist dann das Verhalten in den Communities. Bei laut.de sieht die Sache völlig anders aus. Im Prinzip handelt es sich dabei um eine Musik-Seite, bei der die neuesten Alben und Live-DVDs von Fach-Journalisten kritistiert und bewertet werden. Aber das war nur der Anfang von laut.de.

Der Unterschied zum Rest…

Inzwischen wurde das Angebot enorm aufgestockt. Konnte man zu Beginn nur im Forum über bestimmte Themen und die veröffentlichten Reviews sprechen, bietet laut inzwischen viel mehr als nur das gewöhnliche Web1.0-Angebot. Die Änderungen erstrecken sich dabei über die eigentliche Seite, aber auch auf das Forum.

So wurde mit der Zeit der Nachrichten-Bereich immer weiter ausgebaut. Dadurch konnte man sich einen Namen verschaffen, der selbst den Musik-Sender MTV aufhorchen ließ. Inzwischen werden viele News und Reviews nicht nur auf der laut-Seite veröffentlicht, sondern auch von MTV & Co für den Tele-Text übernommen. Trotzdem spielt sich der Großteil nach wie vor auf laut.de ab. Die neuesten Platten werden immer ausführlich besprochen und die Leser können ihre eigene Wertung abgeben. Im Forum hat man dann die Möglichkeit, sich zum Artikel/Album zu äußern. Dabei kommt es fast immer zu hitzigen Diskussionen, da dort viele Leute mit verschiedenem Geschmack und Musikwissen aufeinander treffen.

Doch wie schon erwähnt, laut.de geht noch einen Schritt weiter. Seit geraumer Zeit bietet laut unter dem Namen laut.fm ein Internet-Radio an. Dabei können Foren-User ein eigenes Radio erstellen, das andere hören können. Dieses usergenerierte Radio lässt sich dann ins Foren-Profil einbauen. Dieses Profil bietet ohnehin einige Funktionen, die die Konkurrenz nicht parat hat. So kann man sein Profil optisch anpassen und die Anordnung der einzelnen Punkte nach seinem Geschmack ordnen. Jeder User hat ein Gästebuch, in dem andere Mitglieder Nachrichen hinterlassen können. Wer nicht will, dass jeder liest, was man schreibt, kann auch eine Privat-Nachricht versenden.

Immer die gleichen Probleme?

Wo auch immer viele Menschen zusammenkommen, sind einige dabei, die einem einfach nicht sympathisch sind. Bisher konnte man in Foren nur schwer solchen Leuten ausweichen, doch dank der Ignorier-Funktion ist dieses Problem endlich schnell und unkompliziert gelöst.

Wer sich für Musik auch nur halbwegs interessiert, kommt um laut auf Dauer nicht herum, denn durch die umfassende Sammlung an Reviews, der großen Datenbank an Informationen zu Konzerten, Lebensläufen der verschiedenen Künstler, dem wachsenden Angebot an Muik-Videos und der großen Community bietet laut einfach ein Angebot, das seinesgleichen sucht, da hier nicht nur der Mainstream- oder der Independent-Geschmack bedient wird, sondern für beide etwas dabei ist. Nur Fans der klassischen Musik werden hier nicht glücklich werden. Alle anderen sollten sich laut durchaus einmal anschauen.

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Der Inbegriff von Web 2.0 – YouTube

Ein großes Angebot an Videos bietet YouTube

Ein großes Angebot an Videos bietet YouTube

Mit YouTube wurde der Begriff „Web 2.0″ endgültig nicht nur zu einem Schlagwort für künftige Entwicklungen, sondern Realität. Als 2005 drei ehemalige PayPal-Arbeiter ein Video-Portal entwickelten, hätte niemand erwartet, dass dieses Konzept bald zu einer der erfolgreichsten Seiten im gegenwärtigen Internet werden würde.

Die Idee klingt so simpel und doch beweist sie enormes Potential: Man bietet den Menschen eine Plattform, Videos anzusehen und eigene hochzuladen. Das Ganze natürlich kostenlos. Der Plan ging auf. Schon nach kurzer Zeit erkannte Google, dass man mit YouTube eine gute Investition in die Zukunft gefunden hatte.

Videos für jeden von jedem

Wie schon erwähnt, basiert YouTube darauf, dass die User Videos sehen oder eigene hochladen können. Dadurch bietet das Angebot innerhalb kürzester Zeit für jeden Geschmack etwas. Die Videos sind dabei in einem kompakten Player verpackt, so dass man sie ganz unkompliziert an Freunde schicken oder auf der eigenen Seite einbauen kann. Für YouTube hat das Ganze den Vorteil, dass sie sich nicht selber um den Inhalt ihrer Seite kümmern müssen, sondern nur aufpassen brauchen, dass es keine Videos mit regelwidrigem Inhalt gibt. Doch genau da ist das Problem.

Die Schattenseiten

Die Entwickler von YouTube versprechen wohl, jedes Video, das gegen die Regeln verstößt, sofort zu entfernen, aber das lässt sich bei der riesigen Auswahl an Videos kaum garantieren. Dadurch können manche Dinge – von YouTube unbemerkt – auf den Severn bleiben und von den Nutzern problemlos betrachtet werden. Selbst, wenn es zu berechtigten Beschwerden kommt, muss das nicht automatisch bedeuten, dass das Video gelöscht wird. Das kann unter anderem daran liegen, dass der gezeigte Inhalt in einer legalen Grauzone liegt. So kann es sein, dass Reden von Hitler nicht gelöscht werden, obwohl sie nur dazu dienen, der rechten Szene eine Plattform zu bieten. Bei Gewalt- oder Pornovideos greift man hingegen hart durch.

Doch das alles ist nicht das Haupt-Problem von YouTube. Viel schlimmer sind die Urheberrechtsverletzungen. Besonders in den letzten Jahren hat die Menge an Videos zugenommen, in denen es eigentlich nur um bestimmte Lieder geht. In Kombination mit bestimmten Programmen ist es dann kein Problem mehr, völlig unkompliziert und kostenlos an urheberrechtlich geschütztes Material zu kommen. Waren es früher nur die offiziellen Single-Auskopplungen, so lassen sich heutzutage schon ganze Alben in mehrfacher Ausführung in den Datenbänken von YouTube finden. Legal ist das Ganze nicht, aber YouTube hat massive Probleme damit, dies zu unterbinden. Deswegen gab es schon mehrere Klagen von Unternehmen und Künstlern.

Im Endeffekt bietet YouTube aber eine große Auswahl an verschiedenen unterhaltsamen Videos an und wird sich auch in nächster Zeit großer Beliebtheit erfreuen. Wenn die Betreiber aber nicht aufpassen, wird es mehr und mehr zum Platz für illegale Aktivitäten.

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Lösung oder neues Problem? – last.fm

last.fm

Kann last.fm der Musikindustrie aus der Krise verhelfen?

Die Zeiten, in denen die Musikindustrie nur durch den klassischen Verkauf von Vinyls und CDs leben konnte, sind längst vorbei. Im Internet-Zeitalter haben sich den Nutzern andere Möglichkeiten geboten, ihre Musik zu beschaffen. Ob das Ganze nun legal ist und ob dabei jemand eventuell zu Schaden kommen könnte, zählt da erstmal nicht. Das Prinzip klingt einfach und einleuchtend: „Wieso für etwas bezahlen, dass man auch kostenlos bekommt?“
Deswegen geht es der gesamten Industrie zurzeit nicht sehr gut, denn die Zahlen von illegalen Downloads steigen stetig.

Selbst harte Strafen können kaum jemanden abschrecken, sondern verleiten noch eher dazu, gerade aus Trotz gegenüber der Industrie weiterzuladen. Hinzu kommt, dass die legalen Download-Alternativen (musicload & Co) durch den teils extrem hohen Preis und die geringe Auswahl sich selbst disqualifizieren. Da haben die illegalen Seiten nach wie vor die Nase vorn. Und wer hat nicht zu Hause eine gebrannte CD liegen? Das Ganze ist zu einem Volkssport geworden, bei dem sich keiner wirklich bewusst ist, dass die illegalen Downloads auf Dauer der Musik nur schaden. Die Industrie erkennt aber auch einige Probleme nicht (zu große Auswahl, zu viele Billig-Produktionen) und so besteht auf beiden Seiten noch enormer Nachholbedarf.

Ein Lösungsversuch…

Mit last.fm geht man in die richtige Richtung. Hand in Hand mit den Möglichkeiten des Web2.0 versucht man seit 2002 einen Weg aus der Krise zu finden. Im ersten Moment erscheint last.fm nur wie ein Audioscrobbler, dass heißt, er listet einfach nur die gehörten Musik-Titel auf und sammelt diese für jeden Benutzer in einer Statistik. Nun könnte man den Betreibern genauso wie Google eine Sammelwut unterstellen, doch der Eindruck trügt. Natürlich werden Daten gesammelt, aber nicht zu kommerziellen Zwecken, sondern um für jeden Hörer den geeigneten Musikgeschmack zu finden und ihm ein maßgeschneidertes Internet-Radio anzubieten. Inzwischen lassen sich viele Lieder auch auf Anfrage komplett anhören. Dabei ist das Angebot kostenlos, und trotzdem legal. Die Seite finanziert sich durch Werbung und Premium-Angeboten mit weiteren Funktionn, die jedoch nicht unbedngt notwendig sind. Durch die Einnahmen wiederum kann man das Angebot finanzieren. Somit kommt auch die Musikindustrie zu ihrem Geld.

Das Angebot erstreckt sich über Musik, Videos bis hin zu ausführlichen Informationen zu bestimmten Interpreten, sowie der Möglichkeit, eine eigene Radiostation zu erstellen. Desweiteren gibt es die Möglichkeit, andere Leute mit einem ähnlichen Musikgeschmack zu finden und sich mit ihnen über bestimmte Künstler oder Lieder auszutauschen und so neue Freunde zu finden. Man kann sich auch in bestimmte Gruppen einklinken und findet so noch schneller und leichter Gleichgesinnte. Damit bietet last.fm neben der kostenlosen und legalen Musik eine große Community-Plattform an.

Verschiedene Meinungen…

Obwohl die Musikindustrie von diesem Konzept nur profitieren kann in einer Zeit, wo der illegale Download kaum zu bekämpfen ist, gibt es auch einige Menschen, die sich über last.fm beklagen. Demnach sind die Summen, die für die Musiker übrig bleiben, einfach zu niedrig. Bedenkt man aber, dass die Künster via last.fm auch Konzert-Karten und kostenpflichtige Downloads vermarkten können, erscheint dieser Vorwurf eher übertrieben.

Ich persönlich nutze auch last.fm schon seit einigen Jahren und bin mit dem Programm sehr zufrieden. Die Seite findet man hier. Zur Nutzung des Angebots benötigt man nur die kostenlose Software und einen kompatiblen Media-Player (u.a. Windows Media Player, WinAmp, iTunes + iPod).

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