Von Max Messerich:
Eine grobe Vorstellung, die die Entwicklung des Internets beschreibt:
Web 1.0: Ich bin drin. (Boris Becker)
Web 2.0: Ich bin drin, muss aber arbeiten. (Andreas Weigend)
Web 3.0: Ich lasse jetzt mal das Web für mich arbeiten. (Frank Huber)
Geschichte/Web 0-1:
Die Geschichte des Internets beginnt eigentlich schon 1960:
Die Grundlagen wurden gelegt und die Technik demonstriert. Das Internet wurde anfangs nur für militärische Zwecke genutzt und war noch weit von dem weg, was wir heute unter dem Begriff „Internet“ verstehen.
Ende der 70er wurde das Internet für die akademische Forschung bereitgestellt. Dadurch wurde das Internet bekannt, aber immer noch nicht für den Rest der Welt nutzbar. Um 1991 begann dann die Phase, in der das Internet für die Masse zugänglich war, seit dem heißt diese Art des Internets World Wide Web (www).
Das Internet heute/Web 2.0:
Mit Web 2.0 wurde das Internet verändert:
Ab jetzt war man nicht mehr nur Verbraucher, sonder auch
Anbieter: Man lädt seine Fotos auf Flickr, uploaded seine Videos auf YouTube, bookmarkt seine lieblings Internet-Seiten auf delicious.com und lässt Andere auf seinem Blog (Online-
Tagebuch) wissen, was man grade tut. Im Grunde ist Web 2.0 also keine neu Technik, sondern gibt dem Internet „nur“ etwas Soziales. Das Internet hat sich in 18 Jahren auch äußerlich verändert. 1991 gab es noch nicht einmal Bilder, wobei es heute normal ist, das es Videos und Spiele gibt. Außerdem ist es heute möglich, sehr aufwendige Websites mit Flash und Xml zu erstellen, was früher unmöglich war, weil die Computer zu langsam waren.
Die Zukunft des Internets/Web 3.0:
Das Web 3.0 oder auch „semantisches Web“ soll ermöglichen, dass nicht nur der Mensch, sondern auch der Computer die Informationen verarbeiten kann. Dies soll durch eine künstliche Intelligenz erreicht werden.
Erklärung anhand eines Beispiels:
Nehmen wir an, ich suche nach dem günstigsten Modell einer Digitalkamera und möchte dieses noch am selben Tag in einem Laden der Umgebung kaufen. Da ich neu in der Stadt bin, werde ich erst einmal damit beginnen, die Adressen verschiedener Elektro Händler aus meiner Umgebung zu suchen. Dazu benutze ich eine Online-Branchenauskunft. Anschließend trage ich die gewonnen Ergebnisse in eine Excel-Liste ein und besuche die Websites der einzelnen Händler, um die Preise meines gewünschten Kameramodells zu vergleichen.
Zudem möchte ich wissen, wie lange die jeweiligen Läden heute geöffnet haben. Ich beginne also, der Reihe nach, die einzelnen Webseiten der Händler abzurufen und die gewonnen Informationen in einer Liste zusammenzutragen. Obwohl die Internetauftritte der verschiedenen Händler sehr unterschiedlich gestaltet sind, ist es dennoch ein leichtes, Informationen wie die Öffnungszeiten einer Filiale daraus zu gewinnen.
Hier beginnt die Idee des semantischen Internets:
Ein Crawler, ein Programm, dass eine Website analysiert und verarbeitet. Die Daten werden dann zum Beispiel in die Excel-Datei eingefügt und man hat sich viel lässtige Arbeit erspart.
(Bis so etwas funktioniert, dauert es wahrscheinlich noch einige Zeit, weil die Rechenleistung der heutigen Computer noch nicht ausreicht umd komplexe Webseiten zu analysieren.
( via netzwertig)