Archiv für September 18, 2008

Unterhaltung mit Web2.0 – JetztSpielen.de

Spiele für Jung und Alt bietet JetzSpielen

Spiele für Jung und Alt bietet JetzSpielen

Die Anfangstage des Internet wurden durch die technischen Standards maßgebend geformt. Aufgrund der verhältnismäßig schwachen Rechner und der geringen Übertragungsgeschwindigkeiten konnte man noch nicht mit einem großen Design-Oberfläche protzen und so sein Angebot attraktiver machen.

Diese Zeiten sind zum Glück vorbei. Die Entwickler haben inzwischen die Möglichkeit, ihre Seiten mit verschiedenen Angeboten für die Internet-User interessant zu gestalten. Durch die neueste Entwicklung, dass jeder seinen Beitrag dazu leisten kann, war die Idee des Web2.0 geboren.

Spiele für jeden

Diesen Ansatz verfolgt auch die Seite „JetztSpielen.de“. Auf den ersten Blick wirkt diese Seite nur wie eine Ansammlung von verschiedenen Online-Spielen, die höchstens für eine Runde zwischendurch geeignet sind. Doch damit würde man vorschnell über diese Seite urteilen. Hier finden sich nämlich Flash-Spiele von kleinen (zum Großteil privaten) Entwicklern. Logischerweise befinden sich darunter auch einige Titel, die man nicht länger als 10 Sekunden spielen möchte, aber wer sich ein wenig Zeit nimmt und sich durch das großzügige Angebot arbeitet, wird die eine oder andere Perle finden.

Die Spiele bieten für jeden Geschmack etwas. Vom eher konventionellen Action- oder Rennspiel bis hin zu Koch- und Mahjong-Titeln ist wirklich für jeden ein ansprechender Titel dabei. Das Gute an „JetztSpielen“ ist, dass man alle Titel online im Browser spielen kann. Dadurch erspart man sich lästige Installationen und kann sich sofort um das Wesentliche kümmern. Einige – wenige – Spiele lassen sich aber auch runterladen.

Problemlos spielen

Was man für diese Seite benötigt, ist nur ein Browser mit Flash-Unterstützung. Das ist bei den meisten Browsern heutzutage aber Standard. Eventuell kann es aber sein, dass man seinen Player auf die neueste Version aktualisieren muss. Alles kein Problem, da es ja kostenlos ist. Bei manchen Spielen kann es aber sein, dass ein leistungsfähiger Computer nötig ist. Diese stellen aber die Ausnahme dar und leistungsfähig ist in diesen Fällen auch ein recht dehnbarer Begriff. Alle mit einem Rechner über 2 Ghz dürften mit den Spielen keine Probleme haben.

Wer denkt, auf „JetztSpielen“ würden sich nur kleine Minispielchen ohne jegliche Tiefe und Spieldauer befinden, der sollte einen genauern Blick in das Sortiment werfen. Es gibt durchaus einige Spiele, die selbst geübte Spieler herausfordern dürften. Einer dieser Titel ist „The World hardest Game“ und wie der Titel schon verspricht, ist das alles, aber sicherlich kein Kinderspiel.

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Für jeden Geschmack etwas dabei – laut.de

laut.de

Für Musik-Fans führt kaum ein Weg dran vorbei: laut.de

Foren gibt es wie Sand am Meer. Egal, zu welchem Themenbereich, man findet ohne Probleme ein Forum dazu. Deswegen reicht es heutzutage nicht mehr, einfach nur ein Forum ins Internet zu stellen. Man ist nur noch einer unter vielen und neue User für seine Community zu gewinnen, ist deshalb kein Kinderspiel mehr.

Da bedarf es schon etwas mehr als dem eigentlichen Forum. Deswegen bieten es viele Unternehmen nur noch als nettes Feature für Diskussionen an. Wirklich gepflegt wird es nicht. Entsprechend ist dann das Verhalten in den Communities. Bei laut.de sieht die Sache völlig anders aus. Im Prinzip handelt es sich dabei um eine Musik-Seite, bei der die neuesten Alben und Live-DVDs von Fach-Journalisten kritistiert und bewertet werden. Aber das war nur der Anfang von laut.de.

Der Unterschied zum Rest…

Inzwischen wurde das Angebot enorm aufgestockt. Konnte man zu Beginn nur im Forum über bestimmte Themen und die veröffentlichten Reviews sprechen, bietet laut inzwischen viel mehr als nur das gewöhnliche Web1.0-Angebot. Die Änderungen erstrecken sich dabei über die eigentliche Seite, aber auch auf das Forum.

So wurde mit der Zeit der Nachrichten-Bereich immer weiter ausgebaut. Dadurch konnte man sich einen Namen verschaffen, der selbst den Musik-Sender MTV aufhorchen ließ. Inzwischen werden viele News und Reviews nicht nur auf der laut-Seite veröffentlicht, sondern auch von MTV & Co für den Tele-Text übernommen. Trotzdem spielt sich der Großteil nach wie vor auf laut.de ab. Die neuesten Platten werden immer ausführlich besprochen und die Leser können ihre eigene Wertung abgeben. Im Forum hat man dann die Möglichkeit, sich zum Artikel/Album zu äußern. Dabei kommt es fast immer zu hitzigen Diskussionen, da dort viele Leute mit verschiedenem Geschmack und Musikwissen aufeinander treffen.

Doch wie schon erwähnt, laut.de geht noch einen Schritt weiter. Seit geraumer Zeit bietet laut unter dem Namen laut.fm ein Internet-Radio an. Dabei können Foren-User ein eigenes Radio erstellen, das andere hören können. Dieses usergenerierte Radio lässt sich dann ins Foren-Profil einbauen. Dieses Profil bietet ohnehin einige Funktionen, die die Konkurrenz nicht parat hat. So kann man sein Profil optisch anpassen und die Anordnung der einzelnen Punkte nach seinem Geschmack ordnen. Jeder User hat ein Gästebuch, in dem andere Mitglieder Nachrichen hinterlassen können. Wer nicht will, dass jeder liest, was man schreibt, kann auch eine Privat-Nachricht versenden.

Immer die gleichen Probleme?

Wo auch immer viele Menschen zusammenkommen, sind einige dabei, die einem einfach nicht sympathisch sind. Bisher konnte man in Foren nur schwer solchen Leuten ausweichen, doch dank der Ignorier-Funktion ist dieses Problem endlich schnell und unkompliziert gelöst.

Wer sich für Musik auch nur halbwegs interessiert, kommt um laut auf Dauer nicht herum, denn durch die umfassende Sammlung an Reviews, der großen Datenbank an Informationen zu Konzerten, Lebensläufen der verschiedenen Künstler, dem wachsenden Angebot an Muik-Videos und der großen Community bietet laut einfach ein Angebot, das seinesgleichen sucht, da hier nicht nur der Mainstream- oder der Independent-Geschmack bedient wird, sondern für beide etwas dabei ist. Nur Fans der klassischen Musik werden hier nicht glücklich werden. Alle anderen sollten sich laut durchaus einmal anschauen.

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Streikt der PC ? – schnelle Hilfe dank Web 2.0

„Was soll das denn nun wieder ?! Dummer PC, nichts klappt hier mehr…?!“

Wie es hier weiter geht kann sich jeder selbst ausmalen, doch wer kennt das nicht ? Der Drucker spinnt, der PC hängt und auch das Betriebssystem will nicht mehr so wie der Nutzer. Viele, vor allem ältere Menschen, sitzen dann Ratlos vor dem Monitor und verzweifeln langsam aber sicher immer mehr.

„Na toll, alles kaputt! Und wer hilft mir jetzt ?“

Der Informatiker kostet, Söhne oder Enkel wissen auch nicht immer Rat und sind nicht immer greifbar doch das Problem bleibt. Eine Möglichkeit die das Web 2.0 bietet, kann da Abhilfe schaffen. Die Internetforen welche mit mehr oder weniger großen Communitys stehts präsent sind.

„Foren ?! Pah, die gibt´s doch schon so lange, das ist Web 2.0 ?

Ja, ok ich geb es zu. Foren gehören eigentlich zum alten Eisen und sind bereits während der Zeiten des Web 1.0 entstanden, das stimmt soweit ja alles auch – aber auch Foren sind stets in der Entwicklung. Die Communitys wachsen, passen sich an. Sie nutzen die Foren zur Verbreitung Ihrer Ideen oder, einfach nur wie in unserem kleinen Beispiel am Anfang angedeutet, um Probleme zu lösen.

„Und was soll an einem Forum jetzt so nützlich sein ?“

Der Vorteil eines Forums ist die Möglichkeit eine große Community um Rat zu fragen, man erreicht mit wenig Aufwand eine große Menschenmasse. Im Prinzip ist ein Forum ein großer Treffpunkt unter Gleichgesinnten um zu Diskutieren, gemeinsam Dinge zu Planen und Lösungen zu finden.  Um sich in solchen Foren-Communitys anzumelden reicht meist eine E-Mailadresse und ein bisschen Kreativität beim Benutzernamen – danach kann es meist sofort losgehen.

Als Beispiel einer solchen Web 2.0 Community soll an dieser Stelle die Website computerbase.de dienen, welche natürlich nur stellvertretend für einen Bruchteil der Internetforen steht.

Die Seite selbst bietet neben neusten Nachrichten über Soft und Hardware eine Downloadkategorie um den PC auf dem neusten Stand zu halten und ein Lexikon mit allen möglichen Begriffen aus dem Jargon der IT-Welt.

Kernstück der Seite ist jedoch das Forum welches hier als Web 2.0 Plattform von mehr als 285.000 Benutzern genutzt wird von denen immerhin knapp 76.000 Nutzer aktiv am Forum teilnehmen. Wo sonst hat man die Möglichkeit über 70.000 Menschen zu erreichen ?

In einem solchen Forum hilft jeder jedem, möchte man etwas wissen fragt man und die Leute die Vorschläge haben können darauf reagieren. Andersrum geht es ebenso. Wenn jemand Hilfe braucht und man selbst eine Lösung, hat nicht zurückhalten sondern helfen. Dies kann für viele Menschen eine große Erleichterung im Alltag darstellen, so werden kleine Probleme meist sehr schnell gelöst.

„Tolle Sache solche Foren, doch was ist wenn nicht mein PC sondern mein Meerschwein spinnt ?“

Das von uns vorgestellte Beispiel ist nur ein kleiner Teil dessen was wirklich mit dem Web 2.0 möglich ist. Es gibt Foren zu jedem erdenklichen Thema – sogar um bei dem spinnenden Meerschweinchen zu bleiben, eine eigens für diese Tiere angelegte Community – wo sich Gleichgesinnte und Problemverfolgte Menschen austauschen können und sich Gegenseitig, so gut es geht, helfen. Man findet neue Freunde, lernt viele neue Dinge kennen und auch soziale Kompetenzen lassen sich durch solche Angebote fördern, dann auch in Foren ist ein gewisses Maß Anstand und Respekt angebracht.

„Das ist ja toll! Nur wo finde ich passende Foren ?“

Anlaufstelle Nr. 1 ist bei dieser Frage natürlich google. Meist lassen sich in kurzer Zeit passende Foren für jeden Anlass finden und einem Beitritt in die Community steht nichts mehr im Wege.

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Das Internet – Früher und Heute

Von Max Messerich:

Eine grobe Vorstellung, die die Entwicklung des Internets beschreibt:

Web 1.0: Ich bin drin. (Boris Becker)
Web 2.0: Ich bin drin, muss aber arbeiten. (Andreas Weigend)
Web 3.0: Ich lasse jetzt mal das Web für mich arbeiten. (Frank Huber)

Geschichte/Web 0-1:
Die Geschichte des Internets beginnt eigentlich schon 1960:
Die Grundlagen wurden gelegt und die Technik demonstriert. Das Internet wurde anfangs nur für militärische Zwecke genutzt und war noch weit von dem weg, was wir heute unter dem Begriff „Internet“ verstehen.
Ende der 70er wurde das Internet für die akademische Forschung bereitgestellt. Dadurch wurde das Internet bekannt, aber immer noch nicht für den Rest der Welt nutzbar. Um 1991 begann dann die Phase, in der das Internet für die Masse zugänglich war, seit dem heißt diese Art des Internets World Wide Web (www).

Das Internet heute/Web 2.0:
Mit Web 2.0 wurde das Internet verändert:
Ab jetzt war man nicht mehr nur Verbraucher, sonder auch
Anbieter: Man lädt seine Fotos auf Flickr, uploaded seine Videos auf YouTube, bookmarkt seine lieblings Internet-Seiten auf delicious.com und lässt Andere auf seinem Blog (Online-
Tagebuch) wissen, was man grade tut. Im Grunde ist Web 2.0 also keine neu Technik, sondern  gibt dem Internet „nur“ etwas Soziales. Das Internet hat sich in 18 Jahren auch äußerlich verändert. 1991 gab es noch nicht einmal Bilder, wobei es heute normal ist, das es Videos und Spiele gibt. Außerdem ist es heute möglich, sehr aufwendige Websites mit Flash und Xml zu erstellen, was früher unmöglich war, weil die Computer zu langsam waren.

Die Zukunft des Internets/Web 3.0:
Das Web 3.0 oder auch „semantisches Web“ soll ermöglichen, dass nicht nur der Mensch, sondern auch der Computer die Informationen verarbeiten kann. Dies soll durch eine künstliche Intelligenz erreicht werden.
Erklärung anhand eines Beispiels:
Nehmen wir an, ich suche nach dem günstigsten Modell einer Digitalkamera und möchte dieses noch am selben Tag in einem Laden der Umgebung kaufen. Da ich neu in der Stadt bin, werde ich erst einmal damit beginnen, die Adressen verschiedener Elektro Händler aus meiner Umgebung zu suchen. Dazu benutze ich eine Online-Branchenauskunft. Anschließend trage ich die gewonnen Ergebnisse in eine Excel-Liste ein und besuche die Websites der einzelnen Händler, um die Preise meines gewünschten Kameramodells zu vergleichen.
Zudem möchte ich wissen, wie lange die jeweiligen Läden heute geöffnet haben. Ich beginne also, der Reihe nach, die einzelnen Webseiten der Händler abzurufen und die gewonnen Informationen in einer Liste zusammenzutragen. Obwohl die Internetauftritte der verschiedenen Händler sehr unterschiedlich gestaltet sind, ist es dennoch ein leichtes, Informationen wie die Öffnungszeiten einer Filiale daraus zu gewinnen.

Hier beginnt die Idee des semantischen Internets:
Ein Crawler, ein Programm, dass eine Website analysiert und verarbeitet. Die Daten werden dann zum Beispiel in die Excel-Datei eingefügt und man hat sich viel lässtige Arbeit erspart.
(Bis so etwas funktioniert, dauert es wahrscheinlich noch einige Zeit, weil die Rechenleistung der heutigen Computer noch nicht ausreicht umd komplexe Webseiten zu analysieren.

( via netzwertig)

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