Archiv für September 17, 2008

Der Inbegriff von Web 2.0 – YouTube

Ein großes Angebot an Videos bietet YouTube

Ein großes Angebot an Videos bietet YouTube

Mit YouTube wurde der Begriff „Web 2.0″ endgültig nicht nur zu einem Schlagwort für künftige Entwicklungen, sondern Realität. Als 2005 drei ehemalige PayPal-Arbeiter ein Video-Portal entwickelten, hätte niemand erwartet, dass dieses Konzept bald zu einer der erfolgreichsten Seiten im gegenwärtigen Internet werden würde.

Die Idee klingt so simpel und doch beweist sie enormes Potential: Man bietet den Menschen eine Plattform, Videos anzusehen und eigene hochzuladen. Das Ganze natürlich kostenlos. Der Plan ging auf. Schon nach kurzer Zeit erkannte Google, dass man mit YouTube eine gute Investition in die Zukunft gefunden hatte.

Videos für jeden von jedem

Wie schon erwähnt, basiert YouTube darauf, dass die User Videos sehen oder eigene hochladen können. Dadurch bietet das Angebot innerhalb kürzester Zeit für jeden Geschmack etwas. Die Videos sind dabei in einem kompakten Player verpackt, so dass man sie ganz unkompliziert an Freunde schicken oder auf der eigenen Seite einbauen kann. Für YouTube hat das Ganze den Vorteil, dass sie sich nicht selber um den Inhalt ihrer Seite kümmern müssen, sondern nur aufpassen brauchen, dass es keine Videos mit regelwidrigem Inhalt gibt. Doch genau da ist das Problem.

Die Schattenseiten

Die Entwickler von YouTube versprechen wohl, jedes Video, das gegen die Regeln verstößt, sofort zu entfernen, aber das lässt sich bei der riesigen Auswahl an Videos kaum garantieren. Dadurch können manche Dinge – von YouTube unbemerkt – auf den Severn bleiben und von den Nutzern problemlos betrachtet werden. Selbst, wenn es zu berechtigten Beschwerden kommt, muss das nicht automatisch bedeuten, dass das Video gelöscht wird. Das kann unter anderem daran liegen, dass der gezeigte Inhalt in einer legalen Grauzone liegt. So kann es sein, dass Reden von Hitler nicht gelöscht werden, obwohl sie nur dazu dienen, der rechten Szene eine Plattform zu bieten. Bei Gewalt- oder Pornovideos greift man hingegen hart durch.

Doch das alles ist nicht das Haupt-Problem von YouTube. Viel schlimmer sind die Urheberrechtsverletzungen. Besonders in den letzten Jahren hat die Menge an Videos zugenommen, in denen es eigentlich nur um bestimmte Lieder geht. In Kombination mit bestimmten Programmen ist es dann kein Problem mehr, völlig unkompliziert und kostenlos an urheberrechtlich geschütztes Material zu kommen. Waren es früher nur die offiziellen Single-Auskopplungen, so lassen sich heutzutage schon ganze Alben in mehrfacher Ausführung in den Datenbänken von YouTube finden. Legal ist das Ganze nicht, aber YouTube hat massive Probleme damit, dies zu unterbinden. Deswegen gab es schon mehrere Klagen von Unternehmen und Künstlern.

Im Endeffekt bietet YouTube aber eine große Auswahl an verschiedenen unterhaltsamen Videos an und wird sich auch in nächster Zeit großer Beliebtheit erfreuen. Wenn die Betreiber aber nicht aufpassen, wird es mehr und mehr zum Platz für illegale Aktivitäten.

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Ein Netzwerk für alles – SchülerVZ

Trotz kleiner Mängel bleibt SVZ für Schüler erste Wahl

Trotz kleiner Mängel bleibt SVZ für Schüler erste Wahl

„Gut geklaut, ist besser als selbst gedacht.“ Das könnte sich der ein oder andere auch beim Anblick des Netzwerks SchülerVZ denken, denn es erinnert verdächtig an große Seiten wie FaceBook.com. Nicht umsonst hat der Konkurrent aus den USA diesen Juli eine Klage eingereicht. Wie sich der Fall entwickeln wird, ist noch nicht klar. Der Community ist es egal. Jeden Tag melden sich neue Mitglieder im SchülerVZ an. Bei den Schwester-Seiten MeinVZ und StudiVZ sieht es nicht anders aus.

Jedes der drei Netzwerke richtet sich an eine andere Zielgruppe. SchülerVZ richtet sich logischerweise an Schüler. Um sich aber hier anmelden zu können, muss man sich von jemandem „einladen“ lassen, der bereits Mitglied ist. Damit soll verhindert werden, dass sich irgendwelche dubiosen Leute anmelden können. Was theoretisch eine nette Idee ist, erweist sich in der Realität als nicht wirklich zu 100% sicher, aber trotzdem ist das SchülerVerzeichnis eine relativ sichere Adresse.

Die ersten Schritte

Nach der Anmeldung im VZ kann man sein eigenes Profil erstellen. Je nachdem, wieviel man über sich preisgeben möchte, kann man die Daten für andere Leute sperren lassen, so dass nur Freunde Zugriff auf sie haben. Apropos Freunde: Man kann mit HIlfe der Suchfunktion Leute aus der eigenen Stufe/Schule/Gegend finden und sie zur Freundesliste hinzufügen. Damit hat man immer im Blick, wer gerade online ist und Nachrichten verschicken. Im Prinzip dreht sich bei SVZ alles nur um die Kommunikation mit anderen. So kann man in Gruppen zu verschiedenen Themenbereichen gehen um Leute mit ähnlichen Interessen zu finden oder einfach nur um sein Profil mit bestimmten Aussagen zu vervollständigen. Wer konkret mit jemandem schreiben möchte, kann dies öffentlich an der Pinnwand des entsprechenden Users machen oder ganz privat via PN.

Ein großes Angebot

Wer will, kann Fotos vom letzten Wochenende hochladen und mit den Profilen von Freunden verlinken. Dabei muss man aber immer aufpassen, was man dort hochlädt, denn sonst wird man ganz schnell aus dem Netzwerk verwiesen. Außerdem nimmt man den Datenschutz der Benutzer im VZ-Team nicht so genau. Da kann es durchaus vorkommen, dass Daten an Dritte weitergegeben werden. Für diesen Punkt mussten SchülerVZ & Co schon viel Kritik einstecken.

Das alles ändert nichts daran, dass SchülerVZ mit der Kombination aus Gästebuch, Forum, Bildersammlung und großer Community ein sehr ansprechendes Angebot bietet, an dem man inzwischen nur noch schwer vorbeikommen kann. Weil am Netzwerk ständig weitergearbeitet wird und es regelmäßig durch neue Funktionen erweitert wird, wird es auch auf Dauer interessant bleiben und immer eine persönlichere Angelegenheit sein als MySpace & Co. SchülerVZ findet man hier.

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Lösung oder neues Problem? – last.fm

last.fm

Kann last.fm der Musikindustrie aus der Krise verhelfen?

Die Zeiten, in denen die Musikindustrie nur durch den klassischen Verkauf von Vinyls und CDs leben konnte, sind längst vorbei. Im Internet-Zeitalter haben sich den Nutzern andere Möglichkeiten geboten, ihre Musik zu beschaffen. Ob das Ganze nun legal ist und ob dabei jemand eventuell zu Schaden kommen könnte, zählt da erstmal nicht. Das Prinzip klingt einfach und einleuchtend: „Wieso für etwas bezahlen, dass man auch kostenlos bekommt?“
Deswegen geht es der gesamten Industrie zurzeit nicht sehr gut, denn die Zahlen von illegalen Downloads steigen stetig.

Selbst harte Strafen können kaum jemanden abschrecken, sondern verleiten noch eher dazu, gerade aus Trotz gegenüber der Industrie weiterzuladen. Hinzu kommt, dass die legalen Download-Alternativen (musicload & Co) durch den teils extrem hohen Preis und die geringe Auswahl sich selbst disqualifizieren. Da haben die illegalen Seiten nach wie vor die Nase vorn. Und wer hat nicht zu Hause eine gebrannte CD liegen? Das Ganze ist zu einem Volkssport geworden, bei dem sich keiner wirklich bewusst ist, dass die illegalen Downloads auf Dauer der Musik nur schaden. Die Industrie erkennt aber auch einige Probleme nicht (zu große Auswahl, zu viele Billig-Produktionen) und so besteht auf beiden Seiten noch enormer Nachholbedarf.

Ein Lösungsversuch…

Mit last.fm geht man in die richtige Richtung. Hand in Hand mit den Möglichkeiten des Web2.0 versucht man seit 2002 einen Weg aus der Krise zu finden. Im ersten Moment erscheint last.fm nur wie ein Audioscrobbler, dass heißt, er listet einfach nur die gehörten Musik-Titel auf und sammelt diese für jeden Benutzer in einer Statistik. Nun könnte man den Betreibern genauso wie Google eine Sammelwut unterstellen, doch der Eindruck trügt. Natürlich werden Daten gesammelt, aber nicht zu kommerziellen Zwecken, sondern um für jeden Hörer den geeigneten Musikgeschmack zu finden und ihm ein maßgeschneidertes Internet-Radio anzubieten. Inzwischen lassen sich viele Lieder auch auf Anfrage komplett anhören. Dabei ist das Angebot kostenlos, und trotzdem legal. Die Seite finanziert sich durch Werbung und Premium-Angeboten mit weiteren Funktionn, die jedoch nicht unbedngt notwendig sind. Durch die Einnahmen wiederum kann man das Angebot finanzieren. Somit kommt auch die Musikindustrie zu ihrem Geld.

Das Angebot erstreckt sich über Musik, Videos bis hin zu ausführlichen Informationen zu bestimmten Interpreten, sowie der Möglichkeit, eine eigene Radiostation zu erstellen. Desweiteren gibt es die Möglichkeit, andere Leute mit einem ähnlichen Musikgeschmack zu finden und sich mit ihnen über bestimmte Künstler oder Lieder auszutauschen und so neue Freunde zu finden. Man kann sich auch in bestimmte Gruppen einklinken und findet so noch schneller und leichter Gleichgesinnte. Damit bietet last.fm neben der kostenlosen und legalen Musik eine große Community-Plattform an.

Verschiedene Meinungen…

Obwohl die Musikindustrie von diesem Konzept nur profitieren kann in einer Zeit, wo der illegale Download kaum zu bekämpfen ist, gibt es auch einige Menschen, die sich über last.fm beklagen. Demnach sind die Summen, die für die Musiker übrig bleiben, einfach zu niedrig. Bedenkt man aber, dass die Künster via last.fm auch Konzert-Karten und kostenpflichtige Downloads vermarkten können, erscheint dieser Vorwurf eher übertrieben.

Ich persönlich nutze auch last.fm schon seit einigen Jahren und bin mit dem Programm sehr zufrieden. Die Seite findet man hier. Zur Nutzung des Angebots benötigt man nur die kostenlose Software und einen kompatiblen Media-Player (u.a. Windows Media Player, WinAmp, iTunes + iPod).

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Innovativ oder überflüssig? – Web 2.0

In den letzen Jahren hat sich das Internet enorm entwickelt. Gab es zu Beginn nur einige kleine Seiten mit wenig Inhalt (viel Text, wenig Bild), kam es in kürzester Zeit aufgrund technischer Fortschritte zu immer ansprechenderen Angeboten.

Seiten wie Google, Youtube & Co sind heute nicht mehr wegzudenken. Jeder kennt sie und jeder nutzt sie regelmäßig. Sie sind zu einem Teil der Internet-Kultur geworden und durch die Möglichkeit, sich an den Seiten aktiv zu beteiligen und das Angebot durch eigene Beiträge mit zu gestalten, befinden sie sich im stetigen Wachstum. Alleine bei YouTube werden täglich etliche Videos hochgeladen, die wirklich jeden Geschmack zufrieden stellen können. Gleichzeitig wird durch die Möglichkeit, Kommentare zu den Videos zu verfassen, diese Plattform zu einer Basis für Diskussionen.

Die Benutzer sind nicht mehr abhängig von größeren Konzernen, die ihnen einen bestimmten Inhalt vorsetzen, sondern können diesen selber formen. Natürlich spielen die großen Firmen immer noch eine entscheidende Rolle und Seiten wie Google geraten inzwischen immer öfter in die Schlagzeilen (zuletzt die Sammelwut von Google’s Browser „Chrome“) und viele sehen das Web 2.0 nicht mehr nur als etwas positives, sondern als eine durchaus bedenkliche Entwicklung.

Diese Grafik veranschaulicht das Web 2.0:

Web 2.0

Die neue Generation des Internet wird von vielen Aspekten beeinflusst.

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